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Archive for the ‘Rucksack’ Category

Platypus SoftBottle – neue Modelle vom Ultralight-Klassiker

14. Oktober 2009 2 Kommentare

Wer sein Rucksackgewicht reduzieren will, der schaut immer ganz genau hin, was er wo und wie durch leichte Sachen ersetzen kann.

Nicht selten wich die schwere Alu-Trinkflasche für eine Polycarbonatflasche und wer auch noch auf das Packmaß geachtet hat, der hat sich direkt eine wiederverwendbare Flasche von der Firma Platypus gekauft.

Im Sommer 2010 kommen nun neue Modelle auf dem Markt, die das ein oder andere Individualistenherz höher schlagen lässt, denn mit den neuen Platypus SoftBottle Modelle kommt Farbe in den Rucksack. Die Platy SoftBottle water carrier werden in fünf verschiedene Farben angeboten und sind in zwei verschiedenen Größen auswählbar.

Im Gegensatz zu den bisherigen Platy Bottles gibt es nun von den SoftBottles nur die Größen 1 Liter und 0,5 Liter.

Weiterhin hat man die Auswahl zwischen zwei Verschlüssen, dem klassischen Drehverschluss und einem neuentwickelten Trinkverschluss.

Der neue Trinkverschluss der Platy SoftBottle Water Carrier ist der 2-Ventil Hyperflow Deckel mit einem Beißventil, welches gerade in den häufigen Momenten, wo man viel trinken will, aber meist nicht kann, für eine schnellere Durchflussrate sorgt. Neben dem Beißventil hat der Hyperflow Deckel auch einen lecksicheren Drehverschluss, der auch bei Druck noch dicht hält.

Gerade in den letzten Monaten ist das Thema BPA allgegenwärtig und natürlich ist auch dieses Thema bei den Platypus SoftBottle berücksichtigt worden, denn diese sind nun BPA-frei. Die PE-Beschichtung im Inneren der Platy SoftBottle ist aber weiterhin geschmacksneutral und antibakteriell.

Geblieben zu den Vorgängern ist die strapazierfähige und gleichzeitig biegsame Außenschicht, wodurch die Platypus SoftBottle bei Nichtgebrauch komprimiert werden können und im Rucksack nicht viel Platz einnehmen. Das die SoftBottle auch weiterhin bis zu 80 % weniger wiegen, als herkömmliche Kunststoffflaschen ist natürlich selbstverständlich.

Weitere Bilder von den Platypus SoftBottle Water Carrier

Platypus Softbottle
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Golite Quest – Trekkingrucksack mit 72 Liter bei 1,45 kg

Denkt man spontan an leichte Ausrüstung, ob nun Schlafsäcke, Kleidung, Zelte oder Rucksäcke für den Grammjäger im Wanderer, so fällt einem oft die Firma Golite ein.

Die Firma GoLite hat den Ruf, dass sie leichte, sehr leichte Ausrüstung herstellen und somit ist es auch nicht verwunderlich, dass der Rucksack, den ich heute vorstelle, der Golite Quest, als ein 72 Liter Rucksack gerade einmal 1,45 kg wiegt.

Am Wochenende hatte ich noch einen alten Deuter Aircontact 75+10 in der Hand und es ist schon beachtlich, dass zwischen beiden Rucksäcken, die sich im Volumen nicht stark unterscheiden, 1,85 kg liegen.

Man könnte nun davon ausgehen, dass beim Golite Quest am Tragegestell gespart wurde, doch auch der Golite Quest besitzt ein Rückenpolster mit einem herausnehmbaren Alurahmen wie wohl jeder Trekkingrucksack.

Fairerweise muss man aber sagen, dass der Deuter Aircontact 75+10 doch schon ein etwas stabileres Tragegestell, Hüftflossen & Schultergurtsystem besitzt und man mit diesem System weit mehr tragen kann, als mit dem Golite Quest. Das mehr tragen oder das schwere Tragen ist aber überhaupt nicht Sinn des Ultralightgedankens 😉

Überzeugn können die Golite Rucksäcke schon allein durch die vielen Features, denn auch der GoLite Quest hat allerlei Schnickschnack, wie z.B. die beiden großzügigen Taschen auf den Hüftflossen.

Ich persönlich bin sehr angetan von den Golite Produkten und finde die Qualität soweit auch in Ordnung, man darf aber auch nicht vergessen, dass die Ultralight Produkte nicht immer sehr robust sind. Ein schönes Beispiel, wie wirklich alles schief läuft, zeigt Quasinitros Testbericht zum Golite Quest bei Outdoorseiten.net. Ich hoffe von nun an, dass mir solche Erlebnisse bei meinen Golite Produkten erspart bleiben 😉

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Osprey Exos 46 – evtl eine Alternative zu den reinen Ultralightrucksäcken

Nun ist mal wieder der Zeitpunkt gekommen sich intensiv mit Rucksäcken zu beschäftigen.

Ich selber bin mit meinen Rucksäcken eigentlich überversorgt, jedoch besteht bei der Dame des Blogs ein großer Nachholbedarf nach leichten Rucksäcken.

Einen Rucksack wie zum Beispiel den Women Pinnacle oder Jam von der Firma GoLite wird es wohl nicht geben, da wir uns bei Steffis Rucksack nicht weit weg von einem Gestellrucksack bewegen wollen und der Komfort bei Steffi recht groß geschrieben wird.

Interessant sind hierbei aber so Rucksackmarken wie zum Beispiel Osprey, die sowohl leichte, als auch noch gut gepolsterte Rucksäcke herstellen.

Besonders der Osprey Exos 46 weckt hierbei unser Interesse für die Marke Osprey.

Nun ist der Osprey Exos 46 kein reiner Damenrucksack, trotzdem bekommt man schon einmal durch den Testbericht „Vorstellung & Test des Osprey Exos 46 Rucksacks“  von Michael auf Walking-Away und dem Produktvideo auf der Osprey Seite einen sehr guten ersten Eindruck von der Qualität und der reichhaltigen Ausstattung dieser Rucksäcke.

Hier mal ein Video vom Rucksack:

Mit 46 Litern wäre das zwar keine große Steigerung zu den 40 Litern des Tatonka Luna, den Steffi schon hat, sie hätte aber durch den Osprey Exos einige hundert Gramm gespart und auch schon mit der 46er Variante einen größeren Rucksack.

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Tatonka First Aid Tragetasche – kleine Erste Hilfe Tasche für Ultralight Touren

Nachdem wir nun über „Küche“, „Bade-“ & „Schlafzimmer“ geschrieben haben, folgt nun mal das Thema Erste Hilfe.

Ich denke, das es schon ein sehr sensibles Thema ist und will daher gar nicht auf den Inhalt meiner Erste Hilfe Tasche für Ultralight Touren eingehen, sondern viel mehr zeigen, was ich als Erste Hilfe Tasche verwende.

Es gibt ja zig Möglichkeiten seine Ausrüstung zu verstauen, man könnte die gleichen Möglichkeiten auch bei der Erste Hilfe Tasche nehmen, z.B. ZipLoc Beutel, nur bin ich da etwas konservativ.

Für mich muss eine Erste Hilfe Tasche im Notfall klar erkennbar sein, daher rot.

Die Erste Hilfe Tasche darf auch nicht aus einem zu weichen Material sein, denn schließlich soll der sensible Inhalt geschützt werden und man muss sich im Notfall darauf verlassen können, dass die Sachen alle noch vollkommen in Ordnung sind.

Bei ZipLoc Beutel, nur mal um eine leichtere Alternative zu nennen, fühlt man später keinen Unterschied, ob man nun die „Erste Hilfe Tasche“ im Rucksackfach in den Händen hält oder den Beutel mit sonstigem Kleinkram. Auch ist ein ZipLoc Beutel nicht so robust, d.h. er kann schneller Löcher kriegen, als z.B. eine Nylontasche.

Als wohl annähernd guten Kompromiss zwischen Robustheit & Leichtigkeit empfinde ich die Lösung von der Firma Tatonka, die mit den Tatonka First Aid Taschen seit Jahren Erste Hilfe Taschen herstellen.

Letztes Jahr habe ich dann auch bei Tatonka endlich mal eine passende Tasche gefunden, die ich verwenden kann, wenn man mit wenig bzw leichtem Gepäck unterwegs ist und zwar die Tatonka First Aid Tasche in der Größe XS.

Natürlich muss man das halbe Operationsbesteck Zuhause lassen ;-), aber die Sachen als Erste Hilfe, die man am ehesten braucht und auch nicht in Erste Hilfe Taschen fehlen sollten, finden darin Platz.

Eventuell gibt es ja noch leichtere oder bessere Lösungen für eine Erste Hilfe Tasche, mein Favorit und für Ultralight-Touren genutzte Erste Hilfe Tasche ist die Tatonka First Aid Tragetasche in der Größe XS.

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GoLite Odyssey – sehr leichter 90 Liter Rucksack bei 1,6 kg von GoLite

Heute mal wieder eine Produktvorstellung aus dem Hause GoLite.

Die Firma GoLite ist bekannt für leichte, sehr leichte Ausrüstung und somit ist es auch nicht verwunderlich, dass der GoLite Odyssey, als ein 90 Liter Rucksack nicht mehr als 1,6 kg wiegt.

Betrachtet man z.B. Rucksäcke wie den Deuter Aircontact 75+10, so wiegen diese schon über 3 kg. Beim GoLite Odyssey wurde auch nicht zu Lasten des Tragegestells gespart, denn auch dieser besitzt ein Rückenpolster mit einem herausnehmbaren Alurahmen.

Im Gegensatz zum GoLite Jam, womit ich schon Erfahrungen sammeln konnte, bietet der GoLite Odyssey ein separates Schlafsackfach.

Wie auch beim GoLite Jam überzeugt der GoLite Odyssey mit allerlei Schnickschnack, wie z.B. die beiden großzügigen Taschen auf den Hüftflossen, über die ich mich schon bei der Schwedentour positiv geäußert habe.

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GoLite Jam – Erfahrungsbericht

13. September 2009 4 Kommentare

Wie versprochen nun etwas ausführlicher.

Entgegen meinem sonst normal üblichen Verhalten ist nun wirklich jeder Mist in den Rucksack gekommen und so war es auch nicht verwunderlich, dass man ein „wenig“ mehr als UL zu tragen hatte 😉

Interessant ist aber dadurch die Belastbarkeit des GoLite Jam und natürlich auch vom Träger des Rucksack geworden.

Wie nicht anders zu erwarten ist das Tragen des GoLite Jam nicht so angenehm gewesen, als wenn man nun mit einem Rucksack unterwegs ist, der ein perfektes Tragegestell hat. Man muss aber auch sagen, dass der GoLite Jam sich auch mit 17 kg nicht soooo schlecht tragen lässt, wie man es eigentlich erwarten könnte.

Bei mir landeten alle Müsliriegel und jeder Kleinkram vom LMF Spork bis hin zum Opinel in den Seitentaschen am Hüftgurt vom GoLite Jam und verstärkten dadurch etwas den Hüftgurt.

Der Hüftgurt des GoLite Jam wurde dadurch zwar nicht so steif wie bei einem hochwertigen Tragegestellrucksack, wo man den Rucksack locker auf den Hüftflossen abstellen kann und er sich allein durch die festen Hüftflossen aufrecht hält. Die Hüftflossen des GoLite Jam wurden dadurch aber schon mal stabiler und leiteten zumindestens etwas vom Gewicht auf die Hüfte.

Die Polsterung mit einer Z-Lite zu verstärken ist auch sehr gut und verschafft einem doch spürbar mehr Komfort. Nach wenigen Tagen hat sich die zusätzliche Polsterung dann auch der Rückenform angepasst 😉

Selbst vollgestopft und stramm gezogen ist der GoLite Jam noch frei von Mängeln. Lediglich im Ansatz sieht man, dass die Nähte sich doch nah am Maximum bewegen und sich etwas weiten.

Die Seitentaschen haben auf Tour meine 1 Liter Platypus Flaschen und meinen Transportsack für die Tour gehalten und sind auf beiden Seiten recht doll gespannt worden. An beiden Taschen lassen sich keine Mängel feststellen. Im Praxiseinsatz haben sie sich ganz gut bewährt. Gerade der flexible Stoff ist sehr gut und bietet einen guten Abschluss nach oben, so dass man auch Kleinkram hineinstecken kann.

An beiden Taschen am Hüftgurt kann man sehr, sehr viel hineinstecken. Ich müsste lügen, wenn ich nun die genaue Anzahl an Corny, Powerbar oder Snicker-Riegel nennen würde, die ich da hinein gesteckt habe. Aber auch diese Taschen bestehen aus einem dehnbaren Stoff und bieten unglaublich viel Platz für jeglichen Kleinkram. Ich fand es sehr gut, dass man so sein Opinel, den LMF Spork und die Petzl stets griffbereit hatte, ohne im Rucksackwild zu suchen.

Das Hauptfach hat auch überzeugt. Ich bin zwar normalerweise ein Fan von Unterteilungen in Haupt- und Schlafsackfach, aber gerade durch die fehlende Unterteilung kann man sehr viel hineinstecken. Wie schon gesagt, ich habe weit mehr mitgenommen, als man normalerweise auf so einer Tour mitnehmen würde und hatte immer noch Platz nach oben.

Die Stockhalterung ist ebenfalls gut. Bei den Stöcken kann man unten 3x rumwickeln und oben festspannen und man kann wirklich davon reden, dass die Stöcke fixiert sind. Im Vergleich dazu die Halterung beim Tatonka Crest, wo die Stöcke stets unten herausrutschen.

Das Frontfach des GoLite Jam ist groß, aber leider zu unübersichtlich. Ist das Hauptfach vollgestopft, so fischt man quasi im Trüben 😉 Trotzdem kann man auch in diesem Fach einiges verstauen.

Mein Fazit:

Ich würde den GoLite Jam  sicherlich nicht mehr mit so viel Kilo schleppen, gut ist aber zu wissen, dass man den Rucksack auch ohne weiteres mit etwas mehr belasten kann, ohne Angst haben zu müssen, dass er einem auseinander fällt. Als ein riesiges Stauraumwunder hat sich der GoLite Jam aber auf jeden Fall geoutet. Für mich als großer Pluspunkt haben sich die Seitentaschen am Hüftgurt präsentiert und auch so etwas in der Form würde ich mir auch bei meinen anderen Rucksäcken wünschen.

Als Verbesserung könnte ich mir die bessere Schulterträger vorstellen, die man wie z.B. beim Gossamer Gear Mariposa mit Socken aufpolstern kann.

Ansonsten hat sich der GoLite Jam von der sehr guten Seite gezeigt.

GoLite Jam

…schon einmal ein kleiner Zwischenbericht aus Schweden

Moin, moin

schon einmal ein kleiner Zwischenbericht aus Schweden. Ausfuehrlicher wird es dann, wenn ich wieder in Deutschland bin.

Ich habe den GoLite Jam mal ein wenig ausgereizt, soll heissen, dass ich ihn nicht typisch UL genutzt habe, sonden mir quasinitro Testbericht vom GoLite Quest zum Anreiz genommen habe und den GoLite Jam mal ein wenig beansprucht habe.

Die Flughafenwaage nannte mir schon einmal 17 kg 😉 Hinzu gekommen sind dann noch meine schwere Berghaus Temperance Jacke + ein paar Verpflegungspunkte (Salami & Frikadellen fuer den, den es interessiert 😉 )

Tragen lässt er sich, auch gar nicht mal so viel schlechter, als z.B. mein Tatonka Crest 45 mit Tragegestell. Wären die Schulterpolster dicker oder durch Socken noch dicker zu bekommen (Stichwort Mariposa) wäre das auch angenehmer.

Die Materialien halten im Gegensatz zum GoLite Quest Testbericht sehr gut.

Bilder © quasinitro

Die Nähte sind alle noch dicht und auch die Seitentasche, die ich immer bis zum Anschlag gefüllt habe ist noch vollkommen in Ordnung.

Die Fizan Compact Stöcke sind im Praxisgebrauch auch sehr gut gewesen. Bei einem musste ich aber schon Hand anlegen und die Spreizkeile etwas weiten, weil sie nicht halten wollten. D.h. einmal das Element komplett rausziehen und den Spalt vom Spreizelement etwas weiten, dann klappte er auch wieder.

Vom Handling her sind sie 1. A und halten auch schon mal unsanfteren Gebrauch aus 😉

Die Therm-a-Rest Neo Air in M ist auch ideal. Habe sie nun 8 Tage im Gebrauch gehabt und kann nichts negatives feststellen. Die Matte lässt sich auch noch nach einer anstrengenden Etappe aufblasen 😉 und ist doch widerstandsfähiger als man erst einmal den Eindruck bekommen könnte. Weitere News zur NeoAir auf Hikinggear.de.

Komplett aufgeblasen raschelt auch nichts mehr, wenn nur der Schlafsack 😉